Freitag, 13. Februar 2015

Kyoto

Die ehemalige Kaiserstadt Kyoto vermittelt einem, zumindest war das für mich so, die zwei gegenwärtigen Bilder Japans. Einerseits das hochtechnologisierte, schnelllebige etwas unpersönliche Japan und andererseits das kulturell wertvolle, sprirituelle, in seiner Schönheit einzigartige Japan. Wie vermutlich jede andere japanische Stadt auch, verfügt Kyoto über einen großen Finanzdistrikt und anderen Wirtschaftsmotoren. Das interessierte mich herzlich wenig, warum auch. Ich fuhr nach Kyoto, um einen Teil der Zen-Kultur zu erleben. Es stellte sich als sehr schwierig heraus, in den zahlreichen Tempeln Ruhe zu finden, da diese regelrecht überlaufen sind. Nichtsdestotrotz geht von diesen nach wie vor eine nicht zu beschreibende Kraft aus, die sehr beeindruckend ist. Die Schönheit der Gärten, die in ihrem natürlichen Fluss und der scheinbar selbstverständlichen in sich schlüssigen Gesamtheit die Tempel vervollkommnen, ist nur schwer zu begreifen. Auch wenn, wie bereits gesagt, die Tempel stark überlaufen sind, suchen viele Japaner Ruhe und Schutz für Ihre Angehörigen. Sie dabei zu beobachten ist interessant und fesselnd. Einer der wohl schönsten Orte, meiner Meinung nach, ist Fushimi Inari-Taisha. Der Schrein erstreckt sich im Süden Kyotos und ist insbesondere für die zahlreichen orangenen Tore bekannt. Die Farbe ist wunderschön und obwohl es an dem Tag regnete, war sie so kräftig und intensiv, dass sie sich regelrecht in mein Hirn brannte. Das soll als Text nun auch wieder reichen. Viel Spaß mit den Bildern.

Tommy












 

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