Bevor ich die Erlebnisse in Tokio schildere, möchte ich bereits vorab erwähnen, dass Tokio die wohl verrücktesten Sachen zu bieten hat, die man sich vorstellen kann. Und noch viel mehr, das man sich nicht vorstellen kann. Es gibt einfach alles in dieser aberwitzig riesigen Stadt, wirklich alles.
Von Nagoya nach Tokio wählte ich den Shinkansen als Transportmittel, in etwa das Pendant zum ICE in Deutschland. Diese aerodynamische, einem Entenschnabel ähnliche Ausgeburt japanischer Ingenieurskunst ballert mit über 300 km/h durch die ländliche Gegend und man ist in Windeseile in Tokio. Am ersten Tag war ich u.a. auf dem Skytree, einem 634m hohen Fernsehturm, der einen wahrlich beeindruckenden Blick über Tokio bietet. In jedwede Richtung ist bis zum Horizont nur die urbane Welt Tokios zu erkennen. Wie gesagt, die Stadt ist aberwitzig riesig.
Japaner sind verrückt nach Mangas. Das mag eine starke Verallgemeinerung sein, die man aber ohne Weiteres so stehen lassen kann. Leuchtreklamen zieren ganze Häuserfassaden, Geschäftsleute verbringen ihre "Freizeit" in Cafés, die eher Mangabüchereien genannt werden sollten und Mädels kleiden sich wie ihre Heldinnen in den Comics (zentrales Ziel: niedlich sein). Dieses Phänomen multipliziert sich noch einmal in Tokio.
Der letzte Abschnitt dreht sich um den weltweit bekannten Fischmarkt Tsukiji. Dieser bietet ALLES, was sich um Meeresfrüchte und generell Fisch handelt. Es überkommt einen das Gefühl, dass mithilfe einer riesigen Schaufel der gesamte Meeresinhalt ausgeschüttet wurde. Bei etwa 80 Prozent wusste ich nicht einmal, worum es sich handelt. Das könnte aber auch an meinem sehr limitierten Wissen in diesem Bereich liegen. Nun ja, das soll es erst einmal gewesen sein aus Japan. Demnächst wird es um die Philippinen gehen. Stay tuned for more information! :-)
Anbei eine kleine Auswahl an Fotos...
Tommy












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