Freitag, 6. März 2015

Philippinen - Manila

Ich bin bereits Ende Januar auf den Philippinen angekommen, genauer in Manila, und hatte daher jetzt schon etwas Zeit, das Erlebte einzuordnen. Doch zunächst ein paar Informationen, die euch vielleicht interessieren. Ich bin aufgrund eines Praktikums in Manila, das ich seit Anfang Februar absolviere und bis Ende April andauert. Mein Flug zurück nach Deutschland geht am 2. Mai, die geliebte Heimat hat mich also am 3. Mai wieder.

Manila ist eine Stadt der Gegensätze und einfach nicht zu fassen. Die Stadt ist die Hoffnung vieler Landbewohner ein besseres Leben zu finden. Leider landen viele von ihnen in den zahlreichen Slums der Stadt. Der Unterschied zwischen Arm und Reich kann kaum größer sein als hier. In Makati (das Finanzzentrum und zeitgleich Tummelplatz der Ausländer) sprießt ein Wolkenkratzer nach dem anderen gen Himmel, fahren die dicken Diplomatenlimousinen herum und werden in den Supermärkten/ Shopping Malls Waren aus aller Welt verkauft. In vielen anderen Stadtteilen leben die Menschen in brutaler Armut auf der Straße. Selbst auf dem Friedhof richtet man sich ein, da kein Platz in der luftverpesteten Stadt ist. Kinder schwimmen und spielen im kontaminierten Wasser, von dem man bereits gefühlt krank wird, wenn man es sieht. Die angesprochene Luftverschmutzung ist eklatant. Das nationale Kulturgut, der Jeepney (ein ehemaliger US-Jeep wird in der Mitte zerschnitten, verlängert, individuell gestaltet und zack hat man ein Transportmittel) ist eine, ich muss das so deutlich sagen, Dreckschleuder auf vier Rädern. Was da aus dem Auspuff herauskommt, treibt mir jedes Mal aufs Neue die Zornesröte ins Gesicht. Hinzukommt der Verkehr, den man, wenn es denn irgendwie geht, vermeiden möchte. Fassen wir kurz zusammen, Manila ist keine schöne Stadt und ich bin froh, hier nicht dauerhaft leben zu müssen.

Man mag nun denken, die Philippinen gefallen mir nicht. Dem ist absolut nicht so. Manila gefällt mir nicht. In dieser Stadt liegt einiges im Argen, aber das muss an anderer Stelle diskutiert werden. Was die Philippinen jedoch außerhalb Manilas zu bieten haben ist in seiner Schönheit nur schwer in Worte zu fassen. Wunderschöne Landschaften, Strände,..., weshalb der Fokus meiner Ausführungen auch darauf liegen wird.

Bleibt gespannt!

Tommy 

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